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Nachdem ich das Trainingslager mit dem Team gut überstanden habe und ich mir dort den letzten Feinschliff geholt habe, ging  es am 26.02. zur Teamvorstellung nach Gelsenkirchen.

Am 8. März hatte ich meinen ersten Renneinsatz der Saison 2015 in Holland (Rucphen Kat 1.2). Das Rennen war von Anfang an sehr hektisch und von vielen Stürzen geprägt. Ich kam zum Glück heil durch und beendete das Rennen auf dem 35. Platz.

Einen Woche später am 15.03.2015 stand für mich der erste richtige belgische Klassiker auf dem Programm (Kattekoers 1.2), mit den bekannten Anstiegen Monteberg, Kemmelberg, Rodeberg.

Nach dem Start ging es direkt zu Sache, aber ich behielt den Überblick und konzentrierte mich auf die erste Schlüsselstelle bei Kilometer 101, den Kemmelberg. Nach der Überquerung riss das Feld und vorne bildete sich eine 40 Mann starke Spitzengruppe. Als das Feld von hinten kam, attackierte ich am Rodeberg und fuhr mit 20 Mann weg. Wir konnten einen Vorsprung von 1:45 Minuten herausfahren. Ca. 20 Kilometer vor dem Ziel attackierte ich erneut und löste mich erst alleine aus der Spitzengruppe. Doch 17 km vor dem Ziel schlossen 2 Fahrer zu mir auf. Unser Vorsprung hielt sich bei 40 Sekunden. 1,5 Kilometer vor dem Ziel versuchte ich nochmals eine Attacke zu setzen, doch meine Begleiter konnten diese Lücke 500 Meter vor dem Ziel schließen. Dadurch  hatte ich nicht mehr die Kraft für einen Sprint, bin aber mit meinem 3. Platz sehr zufrieden.

So kann ich hochmotiviert nach vorne gucken und sehen wie die nächsten Rennen laufen.

Das nächste Rennen wird die Tour de Taiwan sein.

 bis dahin euer Nils 

 

Lange habt ihr nichts mehr von mir gehört

 

vom 11.12.-23.12.2014 war ich mit einem Großteil meines Teams auf Mallorca um dort den ersten Grundstein bei super und sonnigen Wetter für die neue Saison zu legen.

In den 12 Tagen hatten wir echt top Wetter und ich konnten meine neuen Teamkollegen bei schönen Trainingsfahrten näher kennenlernen und ich muss sagen es passt alles zusammen und wir verstehen uns alle super, so wie es in einem Team sein sollte.

 

Über die Weihnachtsfeiertage war ich zuhause um mit der Familie Weihnachten zu feiern bevor es mit meiner Freundin wieder nach Mallorca ging. Vom 27.12.2014-02.01.2015 konnten wir noch einmal  Kilometer für die neue Saison sammeln.

 

Am 08.01.2015-14.01.2015 war es dann endlich soweit und mein erstes Profi 6-Tage- Rennen stand an.  Es war echt geil und hat Spaß gemacht vor einem super Publikum zu fahren. Manchmal hatte man das Gefühl in einem Hexenkessel zu sein. Da kann man schnell Lust auf mehr bekommen ;-)

 

Im Februar geht es wieder zum Team Trainingslager nach Mallorca.  Und am 26.02.2015 wird das neu aufgestellte Team im Gelsenkirchener ZOO der Öffentlichkeit präsentiert. 

 

Meine Berufsausbildung habe ich Ende Januar abgeschlossen, sodass ich mich jetzt voll aufs Radfahren konzentrieren kann.

 

 

Lange habe ich auf meiner Seite nichts mehr geschrieben, doch jetzt noch ein paar Informationen der letzten 2 Monate

Nach der deutschen Zeitfahrmeisterschaft legte ich erst einmal eine kleine Pause ein bevor es dann in Richtung Portugal zur Rundfahrt ging.  Dazu kann ich leider nur eins sagen, dumm gelaufen.  Auf der ersten Etappe, direkt nach 5 Km ging es eine Abfahrt hinunter. In dieser kam ich mit noch ein paar anderen Fahrern zu Fall. Bei diesem Sturz zog ich mir etliche Schürfwunden und Prellungen zu, die mich leider nach 7 Tagen zur Aufgabe dieser Rundfahrt gezwungen haben.

 

Nach der Portugal Rundfahrt stand noch die Baltic Chain Tour auf dem Programm.  Diese nutzte ich als WM Vorbereitung und rollte diese mit. Ich musste leider nach der Baltic Chain Tour eine kleine Pause einlegen, da ich krank wurde und Antibiotika nehmen musste. Von daher konnte ich mich nicht so wie gewollt auf die WM vorbereiten.  Doch ich reiste mit guten Gewissen nach Ponferrada.

 

Schon auf dem Weg zum Hotel bemerkte ich, links und rechts ziemlich hohe Berge, sodass ich mir Gedanken machte, ob die Strecke nicht zu wellig für mich ist. Doch nach der ersten Strecken- besichtigung dachte ich mir, dass die Strecke zu bewältigen ist, aber nicht unbedingt auf mich zugeschnitten war.

Dann kam der Montag auf den ich ein Jahr lang hingearbeitet hatte. Ich fühlte mich auch fit und ging hochmotiviert ins Zeitfahren.  Doch leider war ich am Anfang noch nicht ganz wach und ich kassierte nach der ersten Zwischenzeit 55 Sekunden. Als ich das hörte habe war ich ein bisschen geschockt und ich versuchte einen draufzulegen.

Dieses gelang mir auch am Ende gut, was man auch an der nächsten Zwischenzeit erkennen konnte. So konnte ich am Ende einen 12. Platz hinausfahren. Damit war ich nicht ganz zufrieden, hoffe aber, dass ich nächstes Jahr eine neue Chance bekomme und ich diese wahrnehmen kann.

 

Jetzt hatte  ich erst einmal eine 3wöchige Radpause und langsam geht es wieder auf das Rad um Grundlage zu trainieren. Im Dezember steht dann das erste Trainingslager für die Saison 2015 auf Mallorca auf dem Programm.

 

Bis dahin euer Nils

 

Endlich !!!

 

Deutsche Zeitfahrmeisterschaft

 

Am 27.06.2014 stand ich am Start der Deutschen Zeitfahrmeisterschaften  Mein Ziel war ganz klar eine Medallie  zu erringen. Am liebsten die Goldene.

 

Um 18:58 Uhr war es so weit ich ging als letzter Fahrer auf die Startrampe. Ich versuchte von Anfang an ein ruhigen, „gemütlichen“ Rhythmus zu fahren. Dieses gelang mir sehr gut und ich kam nach den ersten 15 km durchs Ziel und hörte schon durch den Funk, den ich im Ohr  hatte, dass ich mit einer knappen Sekunde vorne lag.

 

Ab jetzt wusste ich, dass es um die Medaille ging. Ich hatte noch paar  Reserven im Koffer und so konnte ich in der 2 Runde noch einen draufsetzen und somit mit 6 Sekunden zum deutschen Meistertitel fahren. Jetzt heißt es erstmal eine kleine Pause einlegen und anschließend bereite ich mich für die Portugal Rundfahrt vor und hoffe jetzt auf einen Startplatz bei den Weltmeisterschaften in Ponferrada (Spanien)

 

Ihr werdet von mir hören

Der nächste Rennblock ist zu Ende

 

Nach der Rundfahrt  in Polen stand für mich die Tour de Berlin und die Skoda Tour Luxemburg auf dem Programm.

Bei der Tour de Berlin lief es leider nicht so nach Wunsch, da ich schon nach der ersten Etappe die Hoffnung auf den Gesamtsieg abhaken konnte. Mir ist ein großer Fehler passiert. Ich habe 2 Fahrer aus dem Team Jo Piels fahren lassen. Diese fuhren 55 Sekunden raus. So belegte ich am Ende der Rundfahrt den 3. Platz in der Gesamtwertung. Eigentlich konnte ich damit auch zufrieden sein, da ich gesundheitlich angeschlagen war.

 

3 Tage später startete die Luxemburg Rundfahrt mit einem Prolog von 2,3 Kilometer bei der eine Rampe von 18% mit Kopfsteinpflaster zu bewältigen war.   Diesen beendete ich auf Platz 19. Den Rest der Rundfahrt stellte ich mich in die Dienste der Mannschaft und dies gelang mir auch gut. Es war das erste messen mit den Profiteams und wir konnten  die Rundfahrt auf dem 2 Rang der Teamwertung abschließen. Dieses zeigt auch, dass wir in der Lage sind dort vorne zu fahren.

 

Allgemein hat mich die Rundfahrt auf jeden Fall weitergebracht im Hinblick zur deutschen  Zeitfahrmeisterschaft am 27.06.  bis dahin heißt es jetzt Form halten und gut erholen.  Ich melde mich wie es gelaufen ist

Euer Nils

Abschlusstest zum Zeitfahren

Garmin Velothon Berlin

 

Am Sonntag stand ich mit dem Team beim Pro Race in Berlin am Start. Zum Rennen gibt es nicht viel zu sagen, da der Kurs tellerflach war und sich schnell eine Gruppe vom Feld löste. In dieser Spitzengruppe war mein Teamkollege Tim Gebauer vertreten. Diese Gruppe fuhr bis 10 km vor Schluss an der Spitze.

 

Doch dann wurde es schnell, da sich die Sprintermannschaften wie  Garmin Sharp, Katusha und MTN einsortierten. Aber auch wir waren zur Stelle und konnten bis 3 km vor Ziel unseren Sprintzug perfekt  machen. Doch leider verloren wir 2 unserer Anfahrer und ich war schon als letzter Anfahrer 3 km vor dem Ziel mit unserem Sprinter Phil Bauhaus alleine. Dies war nicht optimal. Nach einer Kurve wurden wir auch noch eingeklemmt, doch wir fanden 2 km vor Schluss wieder die Lücke und ich konnte Phil noch am richtigen Hinterrad abliefern. Damit war 900 Meter vor Schluss meine Arbeit getan und ich ließ bis ins Ziel rollen. Am Ende sprang für Phil ein 7. Platz heraus womit wir zufrieden sein konnten.

 

Und wir haben wieder gesehen, dass wir  auch ganz vorne mitmischen können.

 

Als nächstes steht für mich die Tour de Berlin an. Ich hoffe dort im Gesamtklassement ein Wörtchen mitreden zu können.

 

Danach geht es zur Luxemburg Rundfahrt. Hierfür haben wir als einziges ausländisches Continental Team eine Einladung bekommen.

 

 

Polen oder was...

 

Vom 8.05.-11.05.2014 stand für mich die 2.1 Rundfahrt Szlakiem Grodòw Piastowskich in Polen an.

Die Rundfahrt startete donnerstags mit einem Kriterium, was aber nicht zur Gesamtwertung zählte. Es diente dazu, schon die Trikots zu vergeben.  Von daher nutzte ich das Rennen, was über 40 km ging, als kleine Vorbelastung und fuhr es im Feld mit.

 

Die erste Etappe freitags hatte es richtig in sich. Es waren insgesamt 6 Berge zu absolvieren, wovon 3 alleine der ersten Kategorie angehörten und der Rest der zweiten Kategorie. Es waren 2300 Höhenmeter zu absolvieren. Direkt nach dem Start stand der erste Berg auf dem Programm. Dort löste sich auch die Spitzengruppe des Tages. Doch nach 80 km machte dann die Heimmannschaft CCC Polsat ernst und attackierte in  einen Berg hinein. Gott sei Dank war ich ganz vorne und konnte mit der ersten Gruppe über den Berg fahren. Durch diese Aktion wurde das Feld stark dezimiert. So fuhren wir mit rund 60 Mann weiter. Als dann mal wieder Ruhe einkehrte, attackierte wieder ein Fahrer von CCC Polsat und ich war diesmal zur Stelle und konnte mit noch 4 weiteren Fahren dem Feld entkommen und einen max. Vorsprung von 1,5 Minuten herausfahren. Doch auch dieser Ausreißversuch wurde wieder gestellt und ich musste mich im Hauptfeld wieder einordnen. Am vorletzten Anstieg bei km 125 zerfiel das stark dezimierte Hauptfeld komplett und ich war in der mit rund 20 Fahrern besetzten 3ten Gruppe, die mit 5 min Rückstand  ins Ziel rollte. Somit wurde ich 38zigster. Es war für mich ein sehr erfolgreicher Tag, da ich sehr gut mit vorne über die Berge fahren konnte.

 

2. Etappe

Dazu kann man nicht viel sagen, denn es war eine langweilige Etappe, da das Feld vom Team des Spitzenreiters kontrolliert wurde. So kam es auch zu dem erwarteten  Massensprint. Wir bereiteten den Sprintzug für unseren Sprinter Phil Bauhaus vor, der am Ende der Etappe auf einen sehr guten    3ten Rang fahren konnte.

 

3. Etappe Zeitfahren (das machte für mich die Rundfahrt richtig interessant)

Es stand ein Abschlusszeitfahren über 30 km auf  dem Programm. Ich hatte nicht die besten Beine und kam auch mit den schlechten  Straßenverhältnissen nicht so gut zu Recht, aber da musste ja jeder durch. Ich fand aber ganz gut in meinen Rhythmus hinein. Am Ende konnte ich einen 3. Platz für mich verbuchen. Nur Stefan Schumacher und Mateusz Taciak waren schneller als ich. So war ich mit meiner Leistung beim Zeitfahren sehr zufrieden.

 

 

Am Ende wurde ich 22zigster der Gesamtwertung und 4ter in der Nachwuchswertung. Das ganze Team war bei dieser Rundfahrt erfolgreich. So wurde Silvio Herklotz 3ter der Gesamtwertung und Gewinner der Nachwuchswertung.

 

Phil Bauhaus und ich fuhren jeweils auf einen  3. Platz, Yuri Vasyliv auf einen 5. Platz und Thomas Koep auf Rang 10. Damit können wir sehr zufrieden sein und hoffen weiterhin auf gute Platzierungen.

 

Nächste Woche steht das Garmin pro Race in Berlin an.

Euer Nils

 

 

Rund um den Finanzplatz Eschborn Frankfurt

 

Am 1. Mai stand ich mit dem Team am Start der U23 Ausgabe von Frankfurt Eschborn. Ich bin schon die letzten Jahre dort gut gefahren und wollte auch dieses Jahr daran anknüpfen.

 

Am Start fing es leider an zu regnen und durch den Blütenstaub wurden die Straßen spiegelglatt. Dementsprechend gab es auch viele Stürze. Doch ich schaffte es heil durch jede Kurve. Vom Start an war das Rennen trotz der Glätte von vielen Attacken geprägt und  ich kam mit einer 12 Mann starken Gruppe davon. Mit einer Minute Vorsprung fuhren wir in den Feldberg hinein und retteten uns auch dort drüber.  Als mein Vater, der dieses Mal als sportlicher Leiter im Auto saß,  nach vorne zu mir kam, sagte er, dass unser Team hinten im Feld jetzt Tempoarbeit leisten würde,  da ich vorne als Einziger  in Unterzahl  war und jedes andere Team mit 2 Fahrern vertreten war.

Aber bis zum Rupershainer kam kein Feld von hinten und so fing ich an mich in der Spitzengruppe an der Führungsarbeit zu beteiligen.  Auf einmal waren wir uns alle einig und das Loch zum Feld wurde immer größer. So hieß es für mich die  Verantwortung zu übernehmen,  denn die Ansage vor dem Rennen war, dass wir das Rennen auf dem Treppchen beenden wollten. 

Bei Kilometer 106 ging es in die letzte Schlüsselstelle den Mammolshainerberg.  Dort verlor ich leider am Steilstück den Kontakt zur Gruppe, da die Dänen dort die Bergwertung gewinnen wollten. Dementsprechend schnell  sind sie dort drüber gefahren.  Doch ich konnte schnell wieder den Anschluss zur Gruppe herstellen und ich merkte schon, dass alle nicht mehr die frischesten waren und so setzte der Däne Mads Pedersen, der spätere Sieger und der Norweger  Sven Erik Bystrøm auf der Zielrunde in Frankfurt eine  Attacke. Ich zögerte etwas zu lange und sah wie die beiden wegfuhren. Da ich merkte, dass sich die anderen Fahrer nicht mehr einig waren, ging ich selbst in die Offensive. Mit einer Attacke konnte ich alleine das Loch nach vorne schließen und wir fuhren mit einem Vorsprung von 50 Sekunden auf die Verfolger in die letzte Runde.

 

Ich wusste,  dass ich den Sprint eröffnen muss,  aber ich habe zu lange gezögert. So war es Mads Pedersen, der den Sprint eröffnete und an ihm kam auch keiner mehr vorbei. Ich kam auf einen sehr guten 2. Platz, mit dem ich sehr zufrieden bin und damit meine ersten UCI Punkte für mich verbuchen konnten.

 

 

Rundfahrt Tour du Loir et Cher 

Durch eine Rennplanänderung  als Vorbereitung für meine kommenden Aufgaben fuhr ich nun doch mit dem Team am 15.04.2014 nach Frankreich zur Rundfahrt Tour du Loir et  Cher. Die Rundfahrt ging über 5 Etappen mit ca. 200 km pro Etappe. Für mich stand aber schon zum Start fest, dass ich  nach 4 Etappen das Rennen beende,  da ich ja zu meinem Heimspiel bei Rund um Köln am Start stehen wollte.Die erste Etappe war von Anfang an sehr hektisch und von vielen Stürzen geprägt. Von daher versuchte ich mein Glück in einer Ausreißer gruppe. Dies gelang  mir am Anfang auch, doch nach ca. 40  km wurden wir wieder gestellt, sodass ich mich schon mal auf ein Sprintfinale einstellte. Mit Max Walscheid hatten wir einen schnellen Mann an unserer Seite.  Als wir mit dem Anfahren beginnen wollten wurde es leider  so hektisch, dass ich mit Markus Eichler in den Graben fuhr. Das Feld fuhr vorbei  und wir mussten uns wieder hinten einreihen. Doch auch Max hatte Pech, denn ihm wurde in der letzten Kurve an Position 4 liegend das Vorderrad ausgespeicht.  Auch unser Teamkollege Lukas Liss kam zu Fall. Also eine Etappe zum abhaken.

2. Etappe
In der zweiten Etappe lief es deutlich besser für uns. Wir formierten unseren Sprintzug und Max Walscheid kam auf dem 7. Rang ins Ziel.


3. Etappe
Ja was soll man zu der Etappe groß sagen? Wir haben alles falsch gemacht, was wir falsch machen konnten. Direkt zu Beginn des Rennens fuhr eine 6 köpfige Gruppe weg. Anschließend  wieder 3 Mann  und 5 Kilometer später nochmals 3 Mann. Diese Gruppen fuhren zusammen  und es bildete sich eine 12 Mann starke Spitzengruppe. Wir reagierten im Feld gar nicht und haben abgewartet was die anderen Mannschaften machten. Doch auch diese zuckten nicht und so fuhr die Gruppe einen Vorsprung von rund 6:30 Minuten raus. Doch auch die Nachführarbeit,  die wir dann einleiteten brachte wenig Erfolg, da keine andere Mannschaft mit einsteigen wollte. So kamen 6 Mann vorne mit einem  Vorsprung von 40 Sekunden ins Ziel. Wir als Team konnten leider nicht mit ins Finale eingreifen, da wir alle platt waren.


4. Etappe
 
In meiner letzten Etappe lag meine Aufgabe darin Max Werda so gut wie möglich aus dem Wind zu halten. Es war eine Etappe für Max,  da es ständig rauf und runter ging. Es kamen  viele steile Anstiege. Max hatte Pech, denn bereits in der Anfangsphase hatte er ein plattes Vorderrad und ich musste mich in eine abgefallene Gruppe zurückfallen lassen um  auf ihn zu warten. Als er dann wieder aus der Autokolonne auftauchte, nahm ich ihn ans Hinterrad und fuhr ihn wieder an die Spitze des Feldes.  Diesmal machten wir es  besser. Als eine Gruppe wegfuhr  war aus unserem Team Markus Eichler vertreten. Ich hatte für diesen Tag  meine Aufgabe erfüllt und bekam vom sportlichen Leiter die Info mich für Rund um Köln zu schonen. So  fuhr ich locker mit einer abgefallenen Gruppe ins Ziel.

 

Rund um Köln

Eins meiner  Lieblingsrennen. Ich habe bereits vor der Saison gesagt, dass mir das Rennen liegt und ich mich dort bestens präsentieren möchte. Von daher ging ich hochmotiviert an den Start. Die Ansage von unserem sportlichen Leiter Gregor Willwohl war es, dass ich versuchen sollte, mit in eine entscheidende Gruppe zu kommen. Daher fuhr ich von Anfang an wachsam vorne im Feld und war bei dem ein oder anderen Ausreißversuch dabei. Doch bis zum Rennkilometer 24 passierte nichts.

Das Feld fuhr geschlossen in den Agathaberg  hinein. Der bis zu 27 % steile Anstieg war der erste Knackpunkt des Rennens. Ich kam gut vorne mit über den Berg und als ich nach hinten sah, sah ich dass wir uns mit einer rund 25 Mann starken Gruppe gelöst hatten. In dieser Gruppe waren auch einige Favoriten wie z.B. Gerald Ciolek von MTN oder Jan Barta von NetApp. Aber auch Belkin war mit 4 Mann vorne vertreten. Schnell fuhren wir  einen Vorsprung von 3 Minuten hinaus. Viele in der Spitzengruppe dachten, dass das Ding  gegessen ist. Doch leider waren wir uns nicht mehr einig und das ganze Spiel mit neuen Attacken fing von vorne an. Auch diesmal konnte ich mich wieder mit absetzen. Doch leider wollte auch hier wieder keiner richtig führen und so kam es wieder zum Zusammenschluss mit einem stark dezimierten Feld.  Als es dann das  letzte Mal die beiden Berge Sand und Schloss Bensberg rauf ging, verschärfte noch einmal Jan Barta das Tempo. Aber  auch hier war ich aufmerksam und konnte wieder vorne mit  über die Berge fahren.

 
Auf dem Weg nach Köln gab es noch kleinere Ausreissergruppen, aber auch diese wurden vom Feld wieder gestellt und es kam zu einem Massenprint. Ich dachte unser Sprinter Jan Dieteren wäre noch im Feld, doch er musste leider am letzten Berg passen und das Feld ziehen lassen.So sollten Luke Roberts und ich sprinten. Ich merkte bereits, dass meine Beine durch die vielen Fluchtversuche nicht mehr die Besten waren. Aber ich gab vor heimischer Kulisse noch einmal alles und kam auf Platz 13 ins Ziel, was mich auf jeden  Falls zufrieden stellt. Fazit: Ich habe mir mit diesem Rennen viel Selbstvertrauen gegeben  und ich merke, dass meine Form bergauf geht und ich für die
nächsten Rennen gut gerüstet bin.


Meine nächsten Rennen
 
01.05.2014 Rund um den Finanzplatz Eschborn Frankfurt
 
03.05.2014 LVM Zeitfahren
 
09.05.-11.05.2014 Szlakiem Grodòw Piastowskich ( Rundfahrt Polen )2.1
Ihr werdet von mir hören
Bis dann Nils

 

 

Handzame Classic

 

Am  28.03.2014 stand ich mit meinem Team am Start der Handzame Classics (Kat. 1.1). Zum Rennen selbst gibt es leider nicht viel zu sagen. Nach 40 km kam eine Windkante und da ich zu diesem Zeitpunkt zu weit hinten fuhr,  war mein Rennen gelaufen. Das Feld zerfiel in mehrere Gruppen und unsere Gruppe konnte leider den Anschluss ans Hauptfeld nicht mehr herstellen. So fuhren wir leider schon früher ins Ziel.

 

Volta Limburg Classics

Am 5.04.2014 ging es dann zum nächsten 1.1 Rennen. Die  Volta Limburg Classics. Die Strecke führte über Teilstrecken vom Amstel  Gold Race. Von daher heißt es auch in Holland das kleine Amstel Gold Race.

 

Da waren 29 kleine Anstiege, die wir hinter uns bringen mussten. Aber auch die engen Straßen (Feldwege) erschwerten das Rennen.

Vom Start an wurde zügig gefahren und ich versuchte auch das ein oder andere Mal mit einer Gruppe zu entkommen. Doch das gelang mir leider nicht. So war es mein Teamkollege Christian Mager, der es in die Gruppe schaffte. Doch das Feld ließ die Gruppe nicht weit wegfahren und schloss nach 100 km wieder die Lücke. Anschließend ging es richtig zur Sache. So machte das World Tour Team Belkin ernst und versuchte das Feld zu sprengen. Auch diese heiße Phase hatte ich gut überstanden, doch ich merkte, dass die Beine langsam schwer wurden.

 

Als es Richtung Ziel ging und noch rund 30 km Rennkilometer ( 170 km waren zurückgelegt) zu fahren waren, gingen mir die Kräfte aus  und ich hatte am vorletzten Anstieg mit Krämpfen zu kämpfen. Es war auf jeden Fall eine  gute Vorbereitung für die kommenden Aufgaben. Nächste Woche geht es zu einer Rundfahrt nach Frankreich und anschließend werde ich bei  meinem Heimrennen, worauf  ich mich schon richtig freue, am Ostermontag bei  Rund um Köln am Start stehen.

Ich werde euch berichten

Grüße Nils

 

Weitere News der letzten Wochen

 

Nachdem wir das 12tägige Trainingslager auf Mallorca absolviert hatten und uns dort nochmals bestens auf die Saison vorbereiten konnten, konnten wir dort  auch am letzten Tag den ersten Sieg verbuchen. Tim Gebauer gewann  den Bablisa Chico Preis. Ich selbst kam dort im Hauptfeld ins Ziel.

 

Am 06.03.2014 ging es zur ersten Rundfahrt des Jahres nach Taiwan. Dort stand vom  09.03.-13.03.2014 die Tour of Taiwan auf dem Programm. Die Rundfahrt war gut besetzt und wir (Tim Gebauer, Christan Mager, Jan Dieteren, Jan Oelerich , und ich) wussten natürlich noch nicht wie unsere Form ist. Doch direkt nach der ersten Etappe wussten wir, dass  wir uns nicht verstecken müssen, sodass wir beruhigt in die nächsten Etappen starten konnten.  Auf der 2ten  Etappe riss das Feld an einer Bergwertung auseinander und die 16 Mann an der Spitze kamen auch mit 4 Minuten Vorsprung ins Ziel. Vorne dabei war mein Teamkollege Jan Dieteren,  der auf dieser Etappe 2ter wurde.

So hieß es für uns Jan in der Gesamtwertung vorne zu halten. Das gelang uns auch sehr gut. Nach allen 5 Etappen kam er auf einen sehr guten 4ten Gesamtrang. Leider hatten wir des Öfteren Pech, denn es  wäre mehr drin gewesen. Aber so ist der Sport. Direkt nach der letzten Etappe traten  wir  die Heimreise an, sodass ich am 16.03. wieder beim ersten belgischen Klassiker beim Kattekoers  mit dem Team am Start stehen konnte.

Diesmal waren  Lukas Liss, Frederik Dombrowski, Arne Egner, Tim Gebauer mit mir am Start. Von unserem sportlichen Leiter bekam ich freie Fahrt und Ziel war, das ich ins Ergebnis fahren sollte. Das gelang mir auch bis zur Schlüsselstelle den Kemelberg. Dort fuhr ich mit der ersten Gruppe drüber und ich fühlte mich gut. Doch dann kam die Abfahrt.  Mir rutschte in einer Rechtskurve das Vorderrad weg und ich küsste zum ersten Mal in dieser Saison den Asphalt. Leider war meine Kette zwischen Rahmen und Kurbel geraten und dort bekam ich sie nicht schnell genug raus. Zu allem Übel lief mein Vorderrad  auch nicht mehr rund. Somit war mein Rennen  zu Ende.  Naja passiert jedem mal ;-)

 

Am Freitag steht das nächste Rennen in Belgien auf dem Programm. Bei den  Handzame Classic können wir uns das erste Mal mit World Tour Teams messen!

    Bis dahin

    Euer Nils

 

 

                    man beachte die Hände hinten am Rad!

 

 

Berliner 6 Tage Rennen

 

Vom 23.01. - 26.01. stand ich mit meinem Partner Achim Burkart beim UIV Cup in Berlin am Start

 

Wir konnten uns in Berlin gut Präsentieren und über alle Tage stand das sportlich sehr interessierte Publikum voll hinter uns. So hat es richtig Spaß gemacht bei dieser Stimmung zu fahren.

 

Doch leider konnten wir unseren 2 Gesamtrang, den wir bis zum letzten Tag hatten, nicht verteidigen da wir  Sonntags zu viele taktische Fehler einbauten. Zu allem Übel rutschte ich in der vorletzten Wertung aus dem Pedal.  So belegten wir im Endergebnis wieder den 3. Platz.  Damit wiederholten wir unser Können von Bremen.

 

 

Im gesamten war es zwei schöne 6 Tage Rennen, die mir viel Spaß bereitet haben.

Jetzt steht als nächstes das Team Trainingslager auf Mallorca an.  Dort  werde ich mich vom 12.02. -24.02.2014 noch mal bestmöglich auf die Saison vorbereiten.

 

Bis es dann am 25.02.2014 zur Team Präsentation in Gelsenkirchen geht.

 

Gruß bis dahin euer

Nils

 

 

 

Six Days Bremen

 

Am Wochenende stand mein erstes Rennen der Saison auf dem Programm. Beim UIV Cup (Nachwuchsrennen U23 im Rahmen des 6 Tage Rennens) in Bremen stand am ersten Tag (Freitag  10.02.2014) eine Jagd von 45 min auf dem Programm. Alle Teams schauten sich erst einmal an und so war das Rennen nicht besonders schnell. 10 min vor dem Ende attackierte ich mit meinen Partner Achim Burkart und wir konnten schnell einen Vorsprung von einer  halben Runde hinausfahren. Doch leider reagierte das Feld und so kam es zum Zusammenschluss. Daraufhin attackierten 3 Mannschaften und wir konnten diese Attacke leider nicht mitgehen. So erreichten wir in den letzten 3 Wertungssprints nur  1 Punkt und wurden damit Tages vierte.

 

Samstags stand dann morgens eine 45 min Jagd an. Da machten wir es dann besser und uns gelang es mit 3 Mannschaften einen Rundengewinn herausfahren. Somit lagen wir mit den Mannschaften  Ackermann/Schneider, van Zijl/Caspers in der Nullrunde. Nur im Endspurt konnte uns Ackermann/Schneider schlagen und somit kamen  wir auf den 2. Platz.

 

Samstags abends gelang uns dann noch mal ein sehr gutes Rennen. In der Stundenjagd konnten wir reichlich Punkte sammeln und beendeten das Rennen punktgleich mit der Mannschaft van Zijl/Caspers. Nun hieß es am Finaltag den 2. Platz zu verteidigen. Leider merkte ich schon Samstagabend im Hotel, dass es mir gesundheitlich nicht so gut ging. Das bestätigte sich Sonntagmorgen. Ich hatte mir eine Grippe eingefangen. Aber trotzdem startete ich, weil wir gerne unseren 2. Platz verteidigen wollten.

 

Doch im Rennen merkte ich schnell, dass das nichts geben würde, denn mein Körper wollte nicht so wie ich es wollte. Aber egal da steckt man nicht drin. So konnten wir leider unseren 2. Platz nicht verteidigen und fielen auf den 3. Platz zurück. Egal die Hauptsache ist, es hat Spaß gemacht und wir freuen uns nun auf den UIV-Cup, der nächsten Donnerstag in Berlin startet. Glückwunsch noch an Stefan Schneider und Pascal Ackermann die dort eine sehr starke Leistung abrufen konnten.  

 

Euer Nils

   hier der Link nach Berlin : http://www.sechstagerennen-berlin.de/

 

 

Trainingslager Mallorca

 

Erst einmal  wünsche ich euch ein frohes Neues Jahr 2014. Ich hoffe ihr seid alle gut reingerutscht.

 

Bei  mir läuft bisher alles nach Plan. Im Trainingslager auf Mallorca (12.12. - 23.12.2013) konnte  ich bei  sehr gutem Wetter  perfekt trainieren und so den ersten Teil meiner Aufbauphase auf dem Rad abspulen  und das diesmal sturzfrei  ;) ne,  Spaß bei Seite. Ich bin dann am 23.12. wieder nach Hause geflogen und habe mit meiner Familie Weihnachten gefeiert und mir ein paar freie Tage gegönnt.

 

Jetzt bin ich wieder voll im Training und am Freitag den 10.01.2014 bestreite ich auch schon mein erstes Rennen der Saison beim Bremer 6 Tage Rennen. Ich hoffe, dass die Form stimmt damit ich mich dort gut dem Publikum präsentieren kann.

 

Gruß Nils

 

 

Ende Oktober

Langsam neigt sich meine Pause dem Ende und es geht nach 3 Wochen wieder aufs Rad. Es waren wirklich 3 sehr erholsame Wochen, wo ich mich mal mit anderen Sachen beschäftigen konnte. Aber jetzt heißt es wieder Grundlage sammeln und auf die neue Saison vorbereiten.  Ich werde im Dezember  12 Tage mit dem Team nach Mallorca fliegen und dort mein erstes  Trainingslager absolvieren.

 

 

Münsterland Giro am 03.10.2013

 

Am  Tag der Deutscheneinheit stand ich am Start des Sparkassen Münsterland Giro.

Kurz vor dem Start kam dann noch eine Eil Meldung rein, dass der Vorjahressieger  Marcel Kittel nicht starten wird, da er über Nacht erkrankt ist. Damit wussten wir, dass es ein schweres Rennen wird, da der Wind auch nicht grad der Schwächste war.

 

Kurz nach der Neutralisation  wurde es direkt schnell und es gab viele Attacken. Ich konnte mich dann mit einer stark besetzten Gruppe vom Feld lösen. Unter anderem mit Toni Martin, Patrick Gretsch, und Christian Knees. Aber das Feld wollte uns nicht ziehen lassen und vor allem Netapp Endura und Lotto Belisol leisteten massive Nachführarbeit.

 

Nach rund 80 km war unsere Flucht zu Ende und ich fiel leider an einer ungünstigen Stelle ins Feld zurück, genau dort wo Belkin auf die Windkante gegangen ist. Das Feld teilte sich in viele Gruppen. Leider war ich in der 3ten Gruppe, die nicht mehr den Anschluss herstellen konnte und somit war mein letztes Rennen für die Saison gelaufen. Damit verabschiede ich mich in meine wohlverdiente Saisonpause.

Euer Nils

 

 

Bundesliga Cottbus

 

Als letztes Rennen der Bundesliga-Wertung ging  ich mit 8 Teamkollegen in Cottbus an den Start. Wir kontrollierten von Anfang an das  Rennen, so dass wir eine 3köpfige Spitzengruppe wegfahren lassen konnten.

Da die drei Fahrer die Gesamtwertung nicht wesentlich gefährden konnten, ließ das Feld diese Fahrer ziehen. Ich versuchte mich zwar noch mal vom Feld abzusetzen aber leider erhöhte das Feld das Tempo und holte mich 15 km vor Ziel ein. Da ich mich noch gut fühlte wollte ich noch eine gute Platzierung im Sprint fahren. Aber auch das Eingreifen in den Sprint wurde mir leider verwährt. 10 km vor dem Ziel fuhr ich das erste Mal platt  und 1,5 km vor Ziel das zweite Mal. Somit kam ich auf einen 82 Platz. Leider rutschte ich dadurch in der Gesamtwertung auf den 17 Platz zurück.

Das Glück ist halt nicht immer auf meiner Seite aber für das erste Jahr U23 bei nur 3 Starts  bei Bundesligarennen ist diese Platzierung in Ordnung. Außerdem holten wir den Gesamtsieg in der Bundesliga-Mannschaftswertung.

 

Jetzt steht noch ein Rennen in Belgien der Kategorie 1.2 und zum Saisonabschluss der Münsterland Giro am 03.10.2013 auf dem Programm.

 

Mannschaftszeitfahren in Genthin am 15.09.2013

Da wir wussten, dass das Mannschaftszeitfahren in Genthin sicherlich ein Duell mit dem LKT-Team aus Brandenburg geben würde, trafen wir uns bereits Donnerstags in Hürth um an zwei Tagen bereits das Mannschaftszeitfahren zu trainieren.

Beim Zeitfahren selbst wurde es tatsächlich richtig knapp, aber wir konnten uns mit 3 Sekunden Vorsprung den Sieg vor dem LKT Team Brandenburg sichern.

 

 

 

 

               Pulheim 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Rennen in Pulheim stand ich zusammen mit meinem Teamkollegen Max Walscheid am Start.

Schon auf dem Hinweg zum Rennen bemerkte ich, dass heute der Wind nicht grad der schwächste war und so ging es immer wieder auf die Windkante. Nach ca. 25 km des Rennens setzte ich mich mit Max und noch ein paar anderen Fahrern vorne drauf und das Feld  riss auseinander. Ein russischer Nationalfahrer konnte sich in der letzten Runde von unserer Gruppe lösen, sodass wir um Platz 2 sprinteten. Am Ende des 85 km langen Rennens reichte es für mich leider nicht für einen Platz auf dem Podium und so kam ich als 4ter ins Ziel.

 

Rund in Düren

Am 31.08.2013 fand nach langjähriger Pause das Rundstreckenrennen „Rund in Düren“ wieder statt. Beim Dernyrennen konnte ich mich in guter Form präsentieren und zusammen mit meinem Vater als Schrittmacher  einen Sieg einfahren.

 

Doch beim Rundstreckenrennen danach verpasste ich leider die entscheidende Gruppe und so kam ich mit dem Hauptfeld ins Ziel.

 

 

 

Großer Silber Preis in Bellheim

 

Am Sonntag den 12.08.2013 stand ich mit meinem Team Kollegen Christan Mager, Max Walscheid & Arne Egner am Start des 200km Klassiker. Das Rennen war direkt von Anfang an von vielen Attacken geprägt so dass sich eine 15 Mann starke Spitzengruppe bildete, die aber zur Rennhälfte wieder eingeholt wurde.

So versuchten es wieder erneut Fahrer dem Feld zu entkommen. Das gelingt dann 20 Mann, diesmal war ich mit vorne dabei. Doch leider waren wir uns nicht einig und so kam das Feld wieder von hinten heran. Der Massensprint stand an, wo ich dann für Max den Sprint angezogen habe und er konnte einen guten 4 Platz verbuchen ich selbst ließ es ausrollen und kam Mitten im Hauptfeld ins Ziel.

 

Es gibt weitere Berichte.

Leider hatte ich in den letzten Wochen nicht sehr viel Zeit etwas zu schreiben.

 

Nach meinem erfolgreichen Auftritt bei der Deutschen Zeitfahrmeisterschaft bekam ich vom Nationaltrainer die Einladung zur Europameisterschaft, was mich natürlich sehr freute. So machte ich mich mit der Nationalmannschaft auf den Weg ins Tschechische Brunn. Dort angekommen haben wir uns am nächsten Tag die Zeitfahrstrecke angeguckt. Ich bemerkte schnell, dass es nicht grade die Strecke war, die mir liegt. Aber nun ja, jeder muss da rüber.

Dann kam der entscheidende Tag, das Zeitfahren. Auf der Rolle fühlte ich mich nicht schlecht und auch auf den ersten Kilometern der Strecke lief es auch noch gut. Ich hatte ziemlich  schnell meinen Rhythmus gefunden. Nur auf den letzten 8 km zum Ziel merkte ich wie meine Kräfte schwanden und ich nicht mehr meinen Rhythmus fahren konnte. So fuhr ich zum Schluss auf den 53.ten Platz. Natürlich hatte ich mir mehr erhofft, aber ich merkte auch, dass ich nicht mehr die perfekte Form hatte wie bei der Deutschen Meisterschaft. Aber damit muss man leben.

Pause endlich Pause. Nach einer harten aber auch erfolgreichen ersten Saisonhälfte legte ich eine einwöchige Pause ein. Ich merkte in den letzten Wochen dass mein Körper eine Pause braucht. So verbrachte ich jetzt mit meinen Eltern und Bekannten in Österreich am Faaker See eine Woche Urlaub, wo das Rad mal eine Woche in der Ecke stehen blieb.

 

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Six Day Night in Oberhausen-Rheinhausen

 

Nach meiner einwöchigen Pause stand das erste Rennen auf dem Programm. Aber nicht auf der Straße sondern auf der Bahn bei der Six- Day-Night in Oberhausen-Rheinhausen. Ich fuhr zusammen mit meinem Partner Roy Pieters aus den Niederlanden. Zusammen konnten wir einen 1sten und 3ten Platz im Scratch-Rennen (Rennen auf Endspurt) belegen. Im Madison kamen wir auf den 7. Rang. Es gewann Franco Marvulli mit seinem Partner Tristan Maguet. Für mich war es eine neue Erfahrung in der 6 Tage Branche. So ein Abend bringt richtig Spaß. Und eins kann ich euch sagen, der Radsport in Deutschland ist nicht ausgestorben. Wir hatten ein super Publikum und es war eine rundherum gelungene Veranstaltung.  

 

 

 

Bad Homburg

 

Am Sonntag  stand ich beim Nach-Tour-Kriterium in Bad Homburg am Start. Mit meinen Teamkollegen Luke Robert, Arne Egner und Chris Mager konnten wir uns gut präsentieren. Ich konnte mich schnell mit einer 6-köpfigen Spitzengruppe absetzen. Doch nach der Hälfte des Rennens  machten die Pro-Tour-Fahrer ernst und holten uns wieder ein. In der nächsten Gruppe war dann Luke dabei. Diese Gruppe machte auch den Sieg unter sich aus. Es gewann John Degenkolb und ich kam mit dem Feld ins Ziel.

 

 

Deutsche Meisterschaft Einzelzeitfahren U23 in Wangen

 

Ich hatte mir schon etwas vorgenommen für die Zeitfahrmeisterschaft. Mit einem Podiumsplatz hatte ich schon geliebäugelt. Doch an so einem Tag muss halt auch alles stimmen Beine, Wetter usw..

 

Wir waren extra schon Mittwochs angereist, sodass ich mir noch am selben Abend die Strecke ansehen konnte. Im ersten Moment war ich ein wenig geschockt, als ich vor dem 9% Anstieg stand. Doch was sollte es, da mussten alle rauf. Wetterprognose für Freitag hieß auf jeden Fall kein Regen.

 

So startete ich um 16:38 Uhr. Ich wollte es nicht zu schnell angehen um hinten raus noch genügend Kraft zu haben. Meine Taktik sollte aufgehen. Ich kam mit neuer Bestzeit ins Ziel. Nun hieß es warten, denn es waren noch 12 Fahrer auf der Strecke. Doch nur der Vorjahressieger Jasha Sütterlin knackte meine Bestzeit, sodass ich Vizemeister im Zeitfahren wurde. Mit dem Ergebnis bin ich natürlich mehr als glücklich jetzt heißt es hoffen das ich auch einen Startplatz bei der Europameisterschaft bekomme. Naja wir werden es sehen und ich werde euch infomieren.

Bis bald euer

Nils

 

 

Internationale Thüringenrundfahrt

 

Vom 08.06. – 15.06.2013 fand die diesjährige Thüringenrundfahrt statt. Es sollte die längste Rundfahrt der Geschichte der Thüringenrundfahrt werden. Insgesamt waren 8 Etappen und insgesamt  1041 km zu bewältigen. Samstag startete das Rennen mit dem Prolog.

Ein Zeitfahren über 4,2 km und anschließend folgten 7 Etappen mit einem anspruchsvollen Streckenprofil.  Es war auf jeden Fall sehr interessant mal zu sehen, wo die Langläufer und Biathleten ihre Wettkämpfe und Trainingseinheiten absolvieren.

Aber nun zum Rennen. Wir haben uns als Stölting Mannschaft während der ganzen Rundfahrt sehr präsent gezeigt. Immer wieder hatten wir Fahrer in Ausreißergruppen und auch im Sprint hatten wir mit Jan Dieteren den passenden Mann dabei. Dies zeigte sich schon bei der zweiten Etappe, als Jan den Etappensieg im Sprint für sich entscheiden konnte. Silvio fuhr ab der vierten Etappe im Gelben Trikot und so mussten wir als Mannschaft viel arbeiten.

Leider verlor er das Gelbe Trikot beim Zeitfahren wieder. Ich belegte beim Zeitfahren einen für mich sehr guten 13. Platz. Am nächsten Tag folgte erneut eine Etappe über 170 km und da merkte ich schon, dass mir die letzten Etappen schon ziemlich zugesetzt hatten.  Für uns als Team war es alles in allem eine klasse Rundfahrt.

 

 

Deutsche Meisterschaft U23 in Ilsfeld Auenstein am 02.06.2013

 

Eigentlich hatte ich Ilsfeld Auenstein in nicht sehr guter Erinnerung. In meinem ersten Juniorenjahr bin ich dort beim Bundesligarennen ausgestiegen.

 

Doch mittlerweile habe ich mich doch ein wenig weiterentwickelt und da ich letzte Woche auch über die Berge im Erzgebirge gekommen bin, sollte der Weinberg in Ilsfeld doch nicht mehr so ein Problem für mich sein.

 

Wir gingen hochmotiviert an den Start, denn wir wussten, wenn es gut läuft ist ein Podiumsplatz für unsere Mannschaft drin. Von Beginn des Rennens kontrollierten wir das Feld und ich übernahm immer wieder die Führungsarbeit. In jeder Ausreißergruppe, die sich bildete war mindestens ein Stölting-Fahrer.  In der entscheidenden Rennphase konnten sich dann Silvio und Max mit 3 weiteren Fahrern vom Feld absetzen und vor Einfahrt der letzten Runde attackierte Silvio grandios, sodass er die Deutsche Meisterschaft für sich entscheiden konnte. Aber nicht nur das, Max Werda konnte auch noch einen Vorstoß in der letzten Runde fahren und kam als Vizemeister ins Ziel. Ich kam als 19ter ins Ziel. Was für ein Tag für das Team Stölting.

 

Nun steht in der kommenden Woche die internationale Thüringen Rundfahrt für uns auf dem Programm. Mal sehen was sie bringt. Für mich bestimmt mal wieder neue Erfahrungen.

Euer Nils

 

 

Erzgebirgsrundfahrt

 

Da muss man den Veranstaltern mal ein Lob aussprechen eine sehr gut organisierte Veranstaltung, trotz der widrigen Wetterbedingungen.

Es hatte mal gerade 5° Grad und Regen. Aber das kennen wir ja bereits. Also auf zum Start der Erzgebirgsrundfahrt 2013. Wir hatten uns bereits  am Abend vorher den ersten Teil und somit den ersten Anstieg, der unmittelbar nach dem Start kam, angesehen. So haben wir direkt vom Start weg das Tempo hoch gehalten und das Feld lang gezogen.

 

Es war ein Ausscheidungsfahren von 101 gestarteten Fahrern kamen lediglich 27 ins Ziel. Ich konnte als 6ter unter die ersten Zehn fahren. Mein Teamkollege Arne Egner wurde zweiter, Tim Gebauer 5ter, sodass wir 3 Mann unter den ersten Zehn hatten und die Mannschaftswertung für uns entscheiden konnten.

 

 

Köln Longerich am Pfingstmontag 20.05.2013

 

In Longerich ging ich mit meinen Teamkollegen Tim Gebauer, Max Walscheid und Nils Plötner an den Start. Tim Gebauer konnte sich schon früh mit 5 weiteren Fahrern vom Feld absetzen, musste aber  später dem hohen Tempo  Tribut zollen. Drei Fahrer waren weiter vorn, sodass es im Feld um Platz 4 ging.

 

Ich fuhr meinen Mannschaftskollegen den Sprint an und so konnte Max Walscheid souverän den Sprint vom Feld gewinnen. Nils Plötner kam direkt hinter Max auf den 5. Platz. Ich ließ dann ins Ziel rollen, denn ich hatte meine Arbeit getan.

 

Nächstes Wochenende geht es ins Erzgebirge zum Bundesligarennen.

Euer Nils

 

 

Rund um Köln 12.05.2013

 

Artur Tabat hatte das Rennen zwar nun extra wegen des Wetters in den Mai verlegt, doch viel hat es nicht genutzt. Pünktlich zum Start in Hückeswagen fing es an zu hageln.

Was soll es, denn diese Wetterkapriolen sind wir in der bisherigen Saison ja schon gewöhnt. Es ging über 194 km durch das Bergische Land, was sich auch hin und wieder mal sonnig präsentierte. Ich konnte gut im Feld mitfahren und kam auch so im Hauptfeld als 47zigster ins Ziel.

 

 

Rennen in Refrath 09. Mai 2013

 

Am Vatertag stand für mich das Rennen in Refrath an. Morgens habe ich noch ein bisschen mit den Schmittern trainiert und beim Training merkte ich schon, dass meine Beine nicht die schlechtesten waren.

 

So ging ich an den Start. Erst mal hieß es die C-Klasse einholen, die 1 Minute Vorgabe bekam. Das gelang uns aber ziemlich schnell. Somit war das Fahrerfeld geschlossen und ich versuchte ein paarmal dem Feld zu entkommen.  Aber sobald ich losfuhr  waren hinter mir im Feld alle Alarmglocken an. 

 

So ließ ich es auf den Schlussspurt ankommen. In der letzten Runde positionierte ich mich vorne und kam als zweiter um die Zieleingangskurve. Ich habe direkt zum Sprint angesetzt. Auf der leicht ansteigenden Ziel graden kam keiner mehr an mir vorbei und ich konnte den ersten Saisonsieg verbuchen.

 

 

Szlakiem Grodow Piastowskich - POL - 2.1 - ME

3. - 5. Mai 2013

 

1. Etappe: Swidnica - Dzierzoniow - 167,80 Km

3. Mai 2013

Die schwerste Etappe stand gleich am ersten Tag an. Es ging über 167 km mit einigen Bergen. Nicht nur, dass die Berge uns das Leben schwer machten, nein das Wetter tat noch sein Übriges. Bei Dauerregen und 5°-6° absolvierten wir die 167 km  in 5 ½ Stunden bei einem Schnitt von 32 KM/h.

 

Bis zum letzten Anstieg kam ich eigentlich noch ganz gut zurecht. Doch da musste ich leider reißen lassen. Ich fuhr dann mit einer Gruppe von 12 Fahrern u. a. mit Roger Kluge ins Ziel. Wir hatten 14 Minuten auf die Spitze verloren, waren aber noch innerhalb der  Karenzzeit.

 

2. Etappe: Polkowice - 30,20 Km

4. Mai 2013

Mein erstes Zeitfahren und mein erstes über eine solche Distanz überhaupt. Da ich bisher auch noch kein Zeitfahren trainiert hatte, war es nicht einfach sich einzuschätzen. Ich habe zwar einige Fahrer überholt, doch vom ersten Gefühl her dachte ich, dass das Zeitfahren nicht gut gelaufen ist.  Als ich dann aber das Ergebnis sah, war ich doch überrascht. Ich war zeitgleich mit Silvio. Wir wurden 25. und 26. beim Zeitfahren.

POLITT Nils STG TEAM STÖLTING 0h 40' 32" .15 + 02'07" 44.704 km/h

 

3. Etappe: Polkowice - 95,70 Km                         45 KM/h

Nachmittags stand dann die 3. Etappe über 97 km auf dem Programm. Was soll ich schreiben, ich hatte mal wieder PESCH. Ich stürzte zur Abwechslung mal wieder und Thomas Koep, der wie besprochen bei mir war viel noch über mich. Zum Glück ist alles glimpflich ausgegangen und wir konnten das Rennen fortsetzen und auch zu Ende fahren. Es kam zu einem Massensprint. Mein Teamkollege Christian Mager spurtete auf Platz 6, Silvio auf Platz 19. und ich noch auf den 26. Platz.

 

4. Etappe: Jawor - Zlotoryja - 161,70 Km

Sonntags hieß es auf zur letzten Etappe. Meine Wunden hatte der Physio gut behandelt und so konnte ich mich auch wieder in den Sattel schwingen. Doch  schon nach kurzer Zeit hatte ich meinen ersten Defekt. Ich musste 3 x das Hinterrad wechseln und zum guten Schluss war ich mal wieder in einen Sturz verwickelt und mir brach das Schaltauge. Da war mein Rennen nach 40 km schon beendet.

 

Jetzt heißt es regenerieren und optimale Vorbereitung für Rund um Köln am nächsten Sonntag.

Bis dahin

Euer Nils

 

 

Rund u.d. Eschborn-Frankfurt (U23) - GER - 1.2U - ME - 140,9 Km      1. Mai 2013

 

Dienstag hieß es auf nach Eschborn-Frankfurt „Rund um den Finanzplatz“ . Anstatt Maibäume aufzustellen lag ich dienstags um 22:00 Uhr im Bett, um erholt am 01.05.2013 bei  dem Rennen der U23 an den Start zu gehen.  

Das Rennen lief für uns Stölting Fahrer sehr gut. Silvio Herklotz und Max Werda waren in einer 11köpfigen Spitzengruppe vertreten. Wir restlichen Fahrer versuchten das Feld von weiteren Attacken abzuhalten. Im Finale konnte sich Max den 3. Platz und Silvio den 4. Platz sichern. Nachdem wir Phil den Sprint angezogen hatte fuhr er auf Platz 14.  Jan Dieteren auf Platz 17. und ich noch auf den 19. Platz. Eine geschlossene Mannschaftsleistung wie ich finde.

 

Nach dem Rennen war erst einmal ein bisschen Logistik angesagt. Manche meiner Teamkollegen fuhren nach Hause und andere (wie ich auch) reisten direkt von Frankfurt über Berlin nach Polen zu einer 3tägigen Polenrundfahrt.

 

 

3 Rennen in Dänemark

 

Nachdem die CT-Aufnahme gezeigt hatte, dass mit meiner Hand alles in Ordnung ist, konnte ich am Donnerstag den 24.04.2013 mit meinem Team Richtung Dänemark starten.

 

Skive - Lobet - DEN - 1.2 - ME - 173,8 Km

 

26. April 2013

Freitags beim ersten Rennen hatte ich mal wieder Pech. Ich fuhr nach Km  80 platt und direkt nach dem Reifenwechsel kam die Windkante, sodass ich den Anschluss zum Feld nicht mehr bekam und nach 125 Km das Rennen beendete.

 

Destination Thy - DEN - 1.2 - ME - 180,4 Km

 

28. April 2013

Sonntags war das schwerste Rennen mit ein paar Hügeln und natürlich viel Wind. Es ging über 180 km. Doch diesmal kam ich durch. Als 42zigster mit einem Rückstand von 3:45 Minuten kam ich ins Ziel.                                

In der Nacht von Sonntag auf Montag waren wir dann wieder zu Hause. Hier auch nochmal einen Dank an meine Ausbildungsfirma DPD und meine Berufsschule ohne deren Unterstützung ich meine Saison in dieser Art und Weise nicht bestreiten könnte.

 

 

Rund um Düren am 21.04.2013

Morgens beim Aufschneiden des Brötchens hatte ich noch arge Bedenken, was meinen Start bei Rund um Düren betraf. Die Hand schmerzte ziemlich stark.  Also eine Fahrprobe gestartet. Bremsen und schalten sollte gehen. Auf zum Start. Der Startschuss erfolgte um 13:15 Uhr in Kreuzau und es sollten 2 Eifelrunden absolviert werden.  Insgesamt waren 134 km zu fahren. Es lief doch besser als gedacht. Nach ca.    km konnte sich eine 12 Mann starke Gruppe vom Feld lösen. Mit dabei 3 meiner Kollegen vom Team Stölting (Nils Plötner, Thomas Koep und Tim Gebauer). Zeitweise hatten sie mehr als 2 Minuten Vorsprung. Im Finale mussten dann noch 5 lokale Runden von  6,4 km gefahren werden. Im Feld machte sich Quantec Indeland an die Verfolgungsarbeit und leider wurden meine Teamkollegen wieder eingeholt. So setzten wir nun noch auf den Sprint. Mit Max Walscheid, Phil Bauhaus, Jan Oelerich und mir waren wir noch 4 Mann im Hauptfeld. Doch leider hatten wir den Sprintzug etwas zu früh gestartet und so kam für Phil nur der undankbare 4. Platz heraus. Max Walscheid kam auf Platz 8 ins Ziel und ich ließ nur noch ausrollen.

 

Nächste Woche geht’s nach Dänemark

Euer Nils

 

 

Arno Wallaard Gedächnisrennen am 20.04.2013

Am 20.04.2013 ging es abermals nach Holland. Bei strahlendem Sonnenschein, knackigem Wind und Temperaturen um die 13° gingen wir an den Start. Die ersten Kilometer waren neutralisiert und ich wunderte mich schon, was da für Positionskämpfe unternommen wurden.

Das Rennen wurde freigegeben. Da zu dieser Zeit Rückenwind war, hatten wir schnell ein Tempo von  55 km/h. Ganz schnell bildete sich eine 20 Mann Spitzengruppe, die wir auch nicht mehr zu sehen bekamen. Es löste sich noch eine Verfolgergruppe die zum Teil noch zur Spitze aufschließen konnte. Leider hatten wir alle den Zug verpasst und zu allem Übel, kollidierte ich bei Kilometer 100 mit einem Straßenschild weil mich ein Fahrer wegdrückte. Tja, das war’s, mit dem Ersatzrad bin ich dann zum Ziel geradelt und habe meine Verletzung gekühlt. Mal sehen ob Sonntag bei Rund um Düren ein Start möglich ist.

 

 

Rund in Valkensward am 14.04.2013

Sonntags ging es dann mal wieder nach Holland zu einem Rundstreckenrennen über 80 Km. Es war ein sehr kurvenreicher Rundkurs und bei etwa 100 Fahrern am Start hieß es Achtung fertig Los und Knallgas. So dezimierte sich das Feld relativ schnell. Vorne bildete sich eine 8köpfige Spitzengruppe, der anschließend noch mal 8 Mann folgten.  Ich versuchte alleine das Loch zu schließen, doch das Hauptfeld setzte nach und ich wurde wieder eingeholt. Da ich meinen Betreuer am Streckenrand nicht richtig verstand, sie sagte 16 Mann Spitze (es ging um Platz 17 im Feld), und ich hatte es geht um Platz 7 verstanden. Also setzte ich alles auf den Sprint und kam als 3 des Hauptfeldes ins Ziel. Doch leider wurde daraus kein 10. sondern ein 19. Platz.

 

 

 

LVM Bahn in Büttgen am 13.04.2013

Letzten Samstag fanden in Büttgen die Landesverbandsmeisterschaften auf der Bahn auf dem Programm. Es ging um den Landesverbandstitel in der 4000m Einerverfolgung und um den Titel beim Punktefahren. Da das Wetter sehr schön war, entschloss ich mich mit dem Rad nach Büttgen zu fahren um noch ein paar Trainingskilometer zu sammeln.

Nun galt es noch sich ein bisschen warmzufahren bevor es dann zum Start zu den 4000m ging.

Mit einer Zeit von 4:45 min.  kam ich ins Ziel und wurde damit Landesverbandsmeister.

Später stand noch das Punktefahren an. Dies wurde zusammen mit den Junioren gefahren.  Es hieß alle 6 Runden Wertung.  Ich konnte 3 Wertungen für mich entscheiden und mir damit auch den Landesverbandsmeistertitel bei den Männern im Punktefahren sichern.

 Foto www.manifoto.de

 
 

Rounde van Vlaanderen Nations-Cup U23

Am 3.04.2013 bekam ich einen Anruf vom Bundestrainer der U23 Ralf Grabsch und er teilte mir mit, dass ich mit der Nationalmannschaft zum Nations-Cup Rennen zur Vlaandern-Rundfahrt mitfahren könnte. Das Angebot habe ich natürlich angenommen und so bin ich am 04.04.2013 mit der Mannschaft nach Flandern gefahren. Am Anreisetag haben wir uns noch die letzten 80 km vom Rennen mit den Schlüsselstellen am Molenberg und Eikenberg, der kurz vor Schluss kam, angesehen.

Am Samstag war es dann soweit. Auf zum Start. Die ersten 15 km waren sehr hektisch und schnell aber ich konnte mich sehr gut vorne im Feld behaupten. Nach km 11 kam das erste Kopfsteinpflasterstück wo sich dann ein französischer Fahrer von Feld lösen konnte. Er hatte schnell ein Vorsprung von 6 min herausgefahren. Nach Kilometer 30 hatte ich leider den ersten Defekt zu vermelden aber ich konnte schnell den Anschluss zum Feld wieder herstellen. Ab Kilometer 80 ging es dann richtig los. Der Falkenberg war der erste entscheidende Anstieg. Dort bin ich gut drüber gekommen und so ging es in Richtung Molenberg. Bei diesem Streckenabschnitt ist es sehr wichtig vorne rein zufahren denn dort geht es von einer breiten Straße in einen engen Kopfsteinpflasterweg mit einem steilen Anstieg. Man steht direkt in der Rampe drin. Leider kam es unten am Anstieg zu einem Sturz. Durch den Sturz behindert, musste ich mich in den Graben fallen lassen (zum Glück weich und staubig). Schnell bin ich wieder aufs Rad und den giftigen Anstieg hinauf. Im Anstieg bemerkte ich schon, dass etwas an meinem Rad nicht stimmte. Die Schaltung ging nicht mehr richtig und dann bemerkte ich leider auch noch in der Abfahrt, dass mein Hinterrad platt war. So musste ich auf den neutralen Materialwagen warten um dort das Hinterrad zu wechseln, weil leider am Molenberg die Materialwagen nicht hochfahren können, da die Strasse zu eng ist.

Laufrad gewechselt hieß es dann Vollgas geben und wieder versuchen ans Hauptfeld zu fahren. Aber bis ich erstmal wieder in der Fahrzeugkolonne  war waren wieder 20 km vergangen. Als ich dann am nächsten Anstieg schalten wollte, war es dann ganz vorbei denn mein Schaltauge ist abgebrochen. So stand ich in der Landschaft und das Rennen war für mich gelaufen. Gott sei dank kam ein Betreuer vom Team Neuseeland vorbei und hat mich mit zum Ziel genommen. Dort konnte ich dann noch gerade so den super Sprint von meinem Nationalmannschaftskollegen Rick Zabel sehen, der das Rennen gewinnen konnte. Somit war es doch noch gelungen, denn die Ansage des Bundestrainers war, einen Mann aufs Podium zu bringen. Das hat ja dann gut geklappt, dank Rick.

Für mich war es auf jeden Fall eine schöne Erfahrung, auch wenn ich vom Pech verfolgt war.

Euer Nils

 

Rennen Singen 30.03.2013

Am 30.03.2013 stand ich beim Rennen in Singen mit noch 2 Teamkollegen (Tim Gebauer und Max Walscheid) am Start. Wir beherrschten von Anfang an das Rennen und  so konnte sich nach 40 km eine 9 Mann starke Spitzegruppe vom Feld lösen. Mit in dieser Spitzegruppe waren Tim und Max. Trotz einer Attacke habe ich alleine nicht mehr den Anschluss geschafft. So habe ich mich nach 105 km auf den Sprint konzentriert. Beim Sprint vom Feld konnte ich mich auf Platz drei behaupten und so kam am Ende ein guter 12. Platz heraus.

 

Rennen Düren Merken 24.03.2013

Das Rennen in Düren-Merken war kein einfaches Rennen, da man die Hälfte der Runde auf offenen Feldern fuhr. Da der Wind an dem Tag nicht gerade der Schwächste war, hieß es Windkantefahren. So wurde das Feld immer kleiner und ich versuchte ein paar mal mich mit weiteren Fahren vom Feld abzusetzen. Das ist mir leider nicht gelungen. Dabei habe ich etwas zu viel Körner verschossen, sodass ich das Feld (oder was noch davon übrig geblieben war) 6 km vor Schluss ziehen lassen musste. So kam ich als 20zigster ins Ziel.

 

Trainingslager Mallorca

 

Vom 11.02.2013-24.02.2013 bin ich mit dem  Team zum Trainingslager nach Mallorca geflogen um mir dort  mit meinen Teamkollegen den letzen Feinschliff für die Saison zu holen. Das Wetter war  in den 13 Tagen top, sodass wir gut trainieren konnten.  Die Stimmung bei uns in der Truppe war immer mit einer guten Laune geprägt. So machte das Training direkt mehr Spaß.

 

Am Letzten Tag des Trainingslagers  war  es  dann soweit  das erste Rennen stand auf dem Programm. Die Tropheo Pabisa Chico auf Mallorca. Wir gingen alle hochmotiviert ins Rennen hinein. Am ersten kleinen Anstieg ging direkt die erste Spitzengruppe in der mit Björn Schröder, Tim Gebauer und Christian Mager direkt 3 Mann aus meinem Team dabei waren. So hieß es für mich Beine hoch und mitrollen. Doch bei Km 30 kam es dann zu einem Massensturz in den ich auch verwickelt war. Als ich aufstehen wollte merkte ich,  dass irgendwas nicht stimmte und ich blieb erst einmal liegen. Ich wurde mit dem Krankenwagen in die Uniklinik nach Palma gebracht und gründlich durchgecheckt. Nachdem die Untersuchungen abgeschlossen waren, kam die unschöne Diagnose Leberriss mit einer Blutung. So hieß es für mich 8 Tage Aufenthalt in Palma im Krankenhaus. Am Montag den 4.3.2013 durfte ich dann den Heimflug antreten. Schon in der Woche habe ich langsam wieder mit dem Training begonnen. Am 10.03.2013 bin ich beim Kattekors Rennen in Belgien an den Start gegangen. Doch nach 60 km habe ich das Rennen beendet, denn ich habe noch das ein oder andere Zwicken gemerkt.  

Aber jetzt bin ich wieder voll im Training und ich merke auch, dass die Form wieder stimmt. So kann  das nächste Rennen am Wochenende in Düren-Merken kommen und ich werde versuchen ein vernünftiges Rennen abzuliefern.

Ihr hört von mir

Euer Nils

UIV-Cup im Rahmen des Berliner 6-Tage-Rennens

 

Vom 24.01.2013 bis 27.01.2013 stand das 6-Tage Rennen in Berlin auf dem Programm. Ich startete dort mit meinem Madison Partner Nils Schomber im Rahmen des UIV-Cups. Bevor es richtig los ging stand am ersten Abend ein Punktefahren über 60 Runden auf dem Programm. Ich startete bei den ersten 30 Runden, konnte 3 Wertungen gewinnen und übergab an der Spitze liegend an meinen Partner Nils Schomber.

Das Rennen war ziemlich hektisch und so kam es leider zu diversen Stürzen. In einen Sturz war auch Nils Schomber verwickelt. Da er sich eine stark blutende Schnittwunde am Finger zuzog, wurde er vom Rennarzt ins Krankenhaus geschickt. Dort stellte man leider auch noch eine Fraktur fest, sodass er das Rennen nicht mehr fortsetzen konnte.

 

So fuhr ich beim Madison Rennen erst einmal als Ersatzfahrer. Nach einigen Runden ging jedoch auch Marco Mathis von der Bahn, der sich auch zuvor eine Knieverletzung zugezogen hatte. Nun konnte ich mit Alexander Krieger das Rennen fortsetzen. Da wir ab Freitag nun eine neue Mannschaft bildeten, wurde uns leider eine Runde Rückstand (laut Reglement ist das so) aufgebrummt. Wir gaben unser Bestes und am Ende kam ein 8. Rang in der Gesamtwertung heraus.

 

Vom 08.12. – 20.12.2012 fand mein erstes Team-Trainingslager mit dem Stölting Ruhr-Profi Radteam auf Mallorca statt. Wir konnten bei bestem Wetter bereits viele Trainingskilometer sammeln und uns schon einmal für die neue Saison kennenlernen...

 

 

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